Das materielle Erbe des Steinkohlenbergbaus ist vielfältig. Schaffen Sie sich einen Überblick über Objektgruppen und suchen Sie in digitalen Beständen.
Ende der 1960er-Jahre gelangte „der erste Tetrapode aus dem Rheinisch Westfälischen Karbon“, der wissenschaftlich hoch spektakulärere Fund eines weit über 300 Millionen Jahre alten, nahezu vollständig erhaltenen Skeletts eines Amphibiums zum Geologischen Museum des Ruhrbergbaus an der Westfälischen Berggewerkschaftskasse Bochum (WBK). Wenngleich das Geologische Museum mit seinen Sammlungsinhalten schon vor rund 50 Jahren zum größten Teil in die Obhut des Deutschen Bergbau-Museums Bochum (DBM) überführt wurde, blieb der Fund seitdem von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt. Aktuelle Forschungen einer internationalen Forschergruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde (MfN) in Berlin, ebenfalls ein Forschungsmuseum der Leibniz-Gemeinschaft, sowie die paläontologische Landesausstellung NRW 2026 bringen den Fund nach langer Zeit wieder in die Öffentlichkeit und machen ihn zum begehrten Forschungsgegenstand.