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Aktuelles

In diesem Bereich finden Sie Beiträge aus den Bereichen Bergbauerbe, Montangeschichte sowie Sammlungs- und Objektforschung. Diese werden Ihnen mit den aktuellen Neuigkeiten aus den bergbaulichen Sammlungen und Museen zur Verfügung gestellt.

 

Außerdem finden Sie hier den das Objekt des Monats und den Fund des Monats. In beiden Kategorien möchten wir Ihnen anhand eines exemplarischen Objekts aus den Musealen Sammlungen und Beständen des montan.dok etwas über Montangeschichte aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erzählen.

Der erste Tetrapode aus dem Rheinisch-Westfälischen Karbon im neuen Gewand wird neu untersucht

Ende der 1960er-Jahre gelangte „der erste Tetrapode aus dem Rheinisch Westfälischen Karbon“, der wissenschaftlich hoch spektakulärere Fund eines weit über 300 Millionen Jahre alten, nahezu vollständig erhaltenen Skeletts eines Amphibiums zum Geologischen Museum des Ruhrbergbaus an der Westfälischen Berggewerkschaftskasse Bochum (WBK). Wenngleich das Geologische Museum mit seinen Sammlungsinhalten schon vor rund 50 Jahren zum größten Teil in die Obhut des Deutschen Bergbau-Museums Bochum (DBM) überführt wurde, blieb der Fund seitdem von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt. Aktuelle Forschungen einer internationalen Forschergruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde (MfN) in Berlin, ebenfalls ein Forschungsmuseum der Leibniz-Gemeinschaft, sowie die paläontologische Landesausstellung NRW 2026 bringen den Fund nach langer Zeit wieder in die Öffentlichkeit und machen ihn zum begehrten Forschungsgegenstand.

Neuer Vorstand im Saarländischen Bergbaumuseum Bexbach

Für das Saarländische Bergbaumuseum in Bexbach wurde ein neuer Vorstand gewählt. Dabei wurde der bisherige 1. Vorsitzende Wolfgang Imbsweiler im Amt bestätigt. Ziel des Vorstandes ist es auch weiterhin den Fortbestand des Museums zu sichern und die Zahl von 6.000 Besuchenden im Jahr zu halten. Weitere

Kunst und Kommunikation: Das Bernsteinalbum für Bergrat August Dorsemagen (1881-1935)

Bernstein ist ein vielseitiger Stoff. Er fasziniert seit vorgeschichtlichen Zeiten und bis heute die Menschen, sei es in Form zahlloser Schmuckobjekte oder als zeitlos scheinender Speicher Millionen Jahre alter Insekten und Kleintiere, die damals in das Baumharz eingeschlossen und konserviert worden sind. Darüber mag leicht in den Hintergrund rücken, dass Bernstein auch ein bergbaulich in größerem Maßstab gewonnener und im 19./20. Jahrhundert industriell in verschiedenen Gebrauchs- und technischen Gegenständen genutzter Rohstoff war. Unser Objekt des Monats Mai aus dem Montanhistorischen Dokumentationszentrum (montan.dok) verweist auf diese Ambiguität und zeigt, wie der Stoff und das moderne Medium der Fotografie in einem kultur- und sozialgeschichtlich außergewöhnlichen Erinnerungsobjekt aus dem industriellen Bergbau zusammenfanden.

Zollverein feiert 25-jähriges Jubiläum

Das Unesco-Welterbe Zollverein in Essen feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Im Jahr 2001 wurde es in die Welterbeliste aufgenommen. Gefeiert wird das runde Datum mit Führungen, Ausstellungen weiteren Angeboten zum Mitmachen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Heinrich Theodor Grütter geht in den Ruhestand

Der langjährige Direktor des Ruhr Museums in Essen, Prof. Heinrich Theodor Grütter, wurde zum 01. April 2026 in den Ruhestand verabschiedet. Unter seiner Leitung wurden von 2012 an mehr als 50 Ausstellungen veranstaltet, darunter „200 Jahre Krupp. Ein Mythos wird besichtigt“ von 2012 und „Das Zeitalter der

Die Rheinhauser Bergbausammlung wird aufgelöst

Die Rheinhauser Bergbausammlung ist seit Ende Februar 2026 geschlossen. Das 1983 gegründete Vereinsmuseum, das sich mit seiner umfangreichen Sammlung dem Steinkohlenbergbau im Duisburger Raum widmet, hat in den letzten Jahren kaum noch Mitglieder und Unterstützer gefunden. Weitere Informationen finden Sie

Gedenkjahr an die Zechenschließung in Hausham

Das Jahr 1966 markiert das Ende des Pechkohlenbergbaus im oberbayerischen Hausham. Mit einem Gedenkjahr zum 60. Jahrestag der Stilllegung der Zeche verbindet sich der Wunsch der Stadt, einen neuen attraktiven Ort für das vor einigen Jahren geschlossene Bergbaumuseum zu finden. Weitere Informationen finden Sie

„Bis dat, qui cito dat“ – Über zwei Lehrbücher der Bergbaukunde im 19. und frühen 20. Jahrhundert

Im Bergbau-Archiv Bochum des Montanhistorischen Dokumentationszentrums (montan.dok) werden heute originale Handschriften für zwei einflussreiche Lehrbücher zur so genannten Bergbaukunde verwahrt: Neben Albert Ludwig Serlos „Leitfaden zur Bergbaukunde“ von 1869 gilt dies auch für das „Lehrbuch der Bergbaukunde mit besonderer Berücksichtigung des Steinkohlenbergbaus“ von Fritz Heise und Friedrich Herbst aus dem Jahr 1908. Was dies mit dem lateinischen Sprichwort in der Überschrift zu tun hat, das übersetzt „Doppelt gibt, wer schnell gibt“ bedeutet, soll im Folgenden gezeigt werden.

Migrationsmuseum Selma nicht am geplanten Standort

Der künftige Standort des sich im Aufbau befindlichen Migrationsmuseums Selma ist nicht finanzierbar. Derzeit wird nach Alternativen zu dem vom Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland (DOMiD) geplanten Umbau einer ehemaligen Industriehalle gesucht. Weitere Informationen finden Sie

LWL-Industriemuseum Zeche Hannover zeigt Fotoausstellung

Die Fotografin Khalil Noé Döring dokumentiert in ihren Fotografien den Weg der Steinkohle vom Hafen Rotterdam über Waal und Rhein bis zu den Abnehmern im Ruhrgebiet. Ihre Fotos sind in einer Ausstellung des LWL-Industriemuseums Zeche Hannover zu sehen, die vom 21.03. bis zum 25.10.2026 läuft. Weitere