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Oberhausen , Nordrhein-Westfalen

LVR-Industriemuseum

Das 1984 gegründete LVR-Industriemuseum zählt mit seinen inzwischen sieben Standorten zu den größten seiner Art in Deutschland. Wie beim Schwestermuseum, dem LWL-Industriemuseum in Dortmund, werden die Objekte nicht über die einzelnen Museen, sondern in einem Zentraldepot im ehemaligen Hauptlagerhaus der Gutehoffnungshütte in Oberhausen zentral verwaltet und eingelagert. Im Unterschied zu Dortmund besitzt das LVR-Industriemuseum jedoch keine Zechenstandorte.

 

Dennoch hat die Bergbaugeschichte Oberhausens in den Sammlungen Spuren hinterlassen. In den Beständen des LVR-Industriemuseums  finden sich etwa ein Förderkorb und ein Teufenzeiger. Das Thema Kohlenbergbau ist vor allem in ca. 5300 der ca. 16 000 Glasnegative umfassenden Fotosammlung aus dem früheren Besitz der Gutehoffnungshütte präsent, auf denen u. a. die Oberhausener Zechen Osterfeld (1879-1992), Jacobi (1913-1974) und Concordia (1854-1968) zu sehen sind.

 


Hansastraße 20, 46049 Oberhausen


Ansprechpartner
Michael Gaigalat
+49 208 8 579132

Träger
Landschaftsverband Rheinland

Literatur

Wilger, André: Zeche Concordia. Fotobestand wird erstmals gezeigt, in: Schichtwechsel 10, 2015, S. 6-11.

Hegermann, Günter: Bergwerk Lohberg-Osterfeld – Unser Bergwerk. 125 Jahre Steinkohlenbergwerk Osterfeld, 90 Jahre Steinkohlenbergwerk Lohberg, 10 Jahre Verbundbergwerk Lohberg/Osterfeld, Dinslaken 1999.

Hegermann, Günter: Steinkohlenbergbau in Oberhausen 1847-1992, Laufen 1995.

51.47612, 6.84776