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Dortmund , Nordrhein-Westfalen

DASA Arbeitswelt Ausstellung

Die 1980 in Trägerschaft der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin gegründete DASA zeigt unter den Aspekten Mensch, Arbeit und Technik die Geschichte und Gegenwart der Arbeitswelt. Ihren Ursprung hat die DASA in der 1889 eröffneten „Allgemeinen Ausstellung für Unfallverhütung“ in Berlin, die unter den Stichworten Sozialfürsorge und Arbeiterwohlfahrt die Unfallgefahren besonders im Bereich der Maschinenarbeit thematisierte. Doch erst 1903 eröffnete die „Ständige Ausstellung für Arbeiterwohlfahrt“ in einem neuen Gebäude in Berlin-Charlottenburg. Die 1928 in Deutsches Arbeitsschutzmuseum umbenannte Einrichtung zeigte u.a. in einem Anschauungsbergwerk die damals neuesten Techniken auf dem Gebiet des Steinkohlenbergbaus. Nach den Zerstörungen des Weltkriegs griff die 1972 gegründete Bundesanstalt für Arbeitsschutz in Dortmund das Thema erneut auf und gründete 1980 die DASA. Zwischen 1993 und 2000 entstand in einem neuen Gebäude und auf rund 13.000 Quadratmetern mit 12 Ausstellungseinheiten ein neues Museum.

 

Zum Thema Steinkohlenbergbau finden sich in der Sammlung nur wenige Objekte, darunter Arbeitsgeräte und Bilder sowie Plakate und Fahnen der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE). Als besonderes Objekt bewahrt die Sammlung zudem den Stuhl eines Fördermaschinisten von der Zeche Waltrop.

 


Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund


Ansprechpartner
Sabine Lessenich
+49 0231 9071 2458

Träger
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Literatur

Grütter, Heinrich Theodor (Hrsg.): Museumshandbuch Ruhrgebiet. Kunst, Kultur und Geschichte, Essen 2003, S. 101-104.

Kilger, Gerhard/Zumdick, U.: Mensch-Arbeit-Technik. Katalog zur Deutschen Arbeitsschutzausstellung, Köln 1993.

Bertheau, Paul: Das Lehrbergwerk im Deutschen Arbeitsschutzmuseum, Berlin 1928.

51.498295, 7.421636